Wie kann die Wärmewende in Berlin vor Ort gelingen? Und was können Bürgerinnen und Bürger selbst dazu beitragen?
Darüber habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Ulrich Döbler von der Nahwärme-Genossenschaft KliQ-Berlin mit der Journalistin Louisa Theresa Braun gesprochen. Entstanden ist daraus ein Artikel im „nd“ über die Berliner Nahwärmenetz-Initiativen und die Idee, die Wärmeversorgung nicht allein großen Versorgern zu überlassen, sondern selbst aktiv mitzugestalten.
Auch unsere Erfahrungen mit unserer Bürgerinitiative Wärmewende Friedenau e.V. fließen in den Beitrag ein. Wir zeigen, warum gerade in dicht bebauten Berliner Quartieren neue, gemeinschaftliche Lösungen gefragt sind – und welche Chancen kalte Nahwärmenetze für eine klimafreundliche Wärme- und Kälteversorgung bieten können.
Der Artikel macht zugleich deutlich: Der Weg zu einem eigenen Nahwärmenetz ist anspruchsvoll. Es braucht engagierte Menschen, interessierte EigentümerInnen, geeignete Wärmequellen, gute Planung und nicht zuletzt passende Rahmenbedingungen und Unterstützung.
Für mich ist das Gespräch eine schöne Bestätigung unserer Arbeit:
Die Wärmewende kann vor Ort beginnen – wenn Menschen sich zusammentun und sie selbst in die Hand nehmen.
Den ganzen Artikel gibt es hier:
„Nahwärmenetz-Initiativen in Berlin: Wärmewende selbst machen“ – nd-aktuell, 1. September 2026